Rahmenprogramm

Lokales Komitee

Gabriele Hagedorn
Dr. Susanne Hepe
Prof. Dr. Annelie Keil
Jutta Melching
Sonja Schenk
Carolin Stijns
Lutz Volker Wenzel
Dr. Hans-Joachim Willenbrink
Christian Woiwode

Grußworte aus Bremen

Dr. Hans Joachim Willenbrink

Gemeinsam nach Bremen zu gehen, um etwas anderes, vielleicht Besseres zu erleben?
Eine geniale Idee der Brüder Grimm. Als hätten sie (m/w/d) gewusst, dass Nach-Bremen-Gehen süchtig machen kann. Dafür reicht auch eine kleine Brise Wind, um Sie mit nach Bremen zu nehmen. Bei Windstille blasen wir gemeinsam ins Segel, um voranzukommen.

Zum zweiten Male hat die DGP unsere Stadt gebucht, denn die Erfahrungen, die sie mit der Stadt und dem LOK gemacht hat, können also nicht so schlecht gewesen sein. Das hat uns wieder angespornt, nach so langer Zeit der Entbehrung, auch diesmal wieder eine Woche der Palliativmedizin für die Kongressteilnehmer:innen und die Bremer Bevölkerung zu gestalten. Gemeinsam mit der Hochschule Bremen, unterschiedlichen Förderern und Institutionen hat sich das LOK gebildet und ein vielfältiges Programm zusammengestellt.

Hier ein Auszug:
Geplant ist eine Dauerpräsentation der „Charta-Thesen“ auf dem Bremer Marktplatz mit einem Erklärungsvideo in der Kirche ULF am Marktplatz, in der ebenso eine Ausstellung der Bremer Krebsgesellschaft stattfindet. Ein Bürgerforum und einen Poetry-Slam wird es in der Stefani-Kulturkirche geben. Die ganze Woche hat das LOK mit dem Förderverein Palliativstation am Krankenhaus Links der Weser gemeinsam mit seinen Unterstützern weitere Aktionen und Veranstaltungen geplant, organisiert und finanziert mit Spendengeldern. Dem Tod zu entrinnen, gelingt den Bremer Stadtmusikanten des Theaterlaboratoriums Oldenburg.

Der gemeinsame Abend zum Abschluss des Kongresses im Schlachthof soll das Ende der
Corona-Trennung bedeuten.

Wir vom LOK freuen uns, wenn wieder ganz viele vor Ort sind. Seien Sie herzlich willkommen!

Dr. Hans-Joachim Willenbrink
Stellvertretend für das LOK

Hier geht es ZUM PROGRAMMHEFT der Bremer Palliativwoche.

Online-Ringvorlesung für alle Interessierten ab 26. April

Die Hochschule Bremen veranstaltet in Kooperation mit Rostock und Kiel im Sommersemester 2022 eine Online-Ringvorlesung zum Thema „Dem Leben mehr Sterben geben“. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Ein medizinisches oder berufliches Hintergrundwissen ist für die Teilnahme nicht erforderlich.

Die Vorlesungen finden von April bis August 2022 immer am letzten Dienstag im Monat von 18:00 bis 19:30 Uhr online statt. Als Aufzeichnung stehen Sie nach der jeweiligen Veranstaltung auf dem DGP-YouTube-Kanal @DGPalliativ zur Verfügung. 

Wählen Sie sich einfach jeweils kurz vor 18 Uhr in dieses Zoom-Meeting ein:

Zoom-Meeting
Meeting-ID: 693 4074 5448
Kenncode: 091873

Programm

Dienstag, 26. April 2022: „Das ist palliativ“
Prof. Dr. Friedemann Nauck, Direktor der Abteilung Palliativmedizin, Universitätsmedizin Göttingen
Zur Aufzeichnung: Folge 1 auf YouTube

Dienstag, 31. Mai 2022: „Gute ethische Entscheidungen treffen“
Prof. Dr. Georg Marckmann, LMU München
Zur Aufzeichnung: Folge 2 auf YouTube

Dienstag, 28. Juni 2022: „Junges Ehrenamt: Sterbebegleitung hat mich näher ans Leben gebracht“
Buchautorin Johanna Klug (M.Sc.)

Dienstag, 26. Juli 2022: „Abschiede leben lernen – lebenslang und bis zuletzt!“
Prof. Dr. Annelie Keil

Dienstag, 30. August 2022: „Ein Date mit einem Ungeliebten – dem Tod begegnen“
Martina Kern (M.Sc.)


Veranstalter

HSB

 

 

 

 

Montag, 26. September 2022

Letzte Hilfe-Kurs
15:30 – 19:30 Uhr

Kirche „Unser Lieben Frauen“
Unser-Lieben-Frauen-Kirchhof 27, 28195 Bremen

Anmeldung über den Förderverein Palliativstation am Klinikum Links der Weser e.V.
T: 0421 43076500 oder foerderverein@palliativ-bremen.de

Referent:innen
Christian Woiwode, Koordinator Hospiz Horn e.V
Elke Ehlert, Palliativlotsin, Förderverein Palliativstation

 

Prof. Dr. Annelie Keil

Vortrag von Prof. Dr. Annelie Keil
20:00 Uhr

Kirche „Unser Lieben Frauen“
Unser-Lieben-Frauen-Kirchhof 27, 28195 Bremen
Eintritt frei

Ungewiss. Eigensinnig. Hoffnungsvoll.
Leben als unberechenbare Herausforderung bis zuletzt

„Ungewissheit“ und „Unverfügbarkeit“, nicht Sicherheit sind die Wurzeln der Anstiftung, leben zu wollen, zu können und das Hoffen immer wieder zu lernen. Beide konstituieren einen Unruhestand, fordern erste und letzte Hilfen, schleusen Vergangenheit durch offene Gegenwart und ihre Krisen in eine unbekannte Zukunft, die endlich ist. „Ungewissheit“ in Lebenswissen, Instrumente des täglichen Lebens, Fähigkeiten und Tatkraft zu verwandeln, um das eigene Lebenslied zwischen Geburt und Tod zu erfinden und mutig weiterzusingen, ist, besonders dann gefragt, wenn Krisen wie eine schwer handhabbare Pandemie und ein unerwarteter Krieg in Europa einen kritischen, neuen wie offenen Dialog existenziell erfordern.

Gefördert vom lokalen Kongresspartner

Förderverein Palliativstation am Klinikum Links der Weser e.V.

 

 

 

Dienstag, 27. September 2022

Kinovorführung „In Liebe lassen“
18:00 Uhr

Kino: City 46
Birkenstraße 1, 28195 Bremen
Eintritt frei

Filmvorführung mit anschließender Diskussion. Zu Gast sind: Prof. Annelie Keil (Bremen), Prof. Susanne Fleckinger (Bremen) und Heiner Melching (Berlin)

Der Film „In Liebe lassen“ von Emmanuelle Bercot handelt von dem 40-jährigen krebserkrankten Schauspiellehrer Benjamin (Benoit Magimel) und seine Mutter Crystal (Catherine Deneuve). Den behandelnden Arzt Dr. Eddé spielt der New Yorker Onkologe und Laiendarsteller Dr. Gabriel Sara. Bercot lernte ihn während einer US-Tournee kennen: „Sein medizinischer Ansatz und seine persönliche Präsenz faszinierten sie so stark, dass sie ihn mit einer der Hauptrollen betraute.“

Das eindrucksvolle Drama „In Liebe lassen“ bietet durch das zentrale Thema „Sterben und Tod“ auch zahlreiche Anknüpfungspunkte für Schule (Religion und Ethik) und Erwachsenenbildung (z.B. Hospizarbeit). Darüber hinaus ist dieser Film auch für Studierende und Mitarbeitende im Bereich der Palliativversorgung (Palliative Care) geeignet. Für angehende und praktizierende Palliativmediziner:innen können vor allem die vielen Gespräche zwischen Dr. Eddé und Benjamin zur Analyse der Arzt-Patient-Kommunikation und der Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung dienen.“ Mehr Informationen dazu finden Sie auf der hier.

Gefördert vom lokalen Kongresspartner

Förderverein Palliativstation am Klinikum Links der Weser e.V.

 

 

 

Mittwoch, 28. September 2022

Bürgerforum
15:00 – 16:30 Uhr

Zum Thema: „Angehörige mit hohem Unterstützungsbedarf zu Hause pflegen und behandeln – ein machbares ‚Mensch-über-Bord-Manöver‘?“

Kulturkirche St. Stephani & Live-Übertragung auf YouTube @DGPalliativ
Stephanikirchhof, 28195 Bremen
hybride Veranstaltung mit Live-Übertragung und der Möglichkeit, über einen Live-Chat Fragen zu stellen oder Beiträge einzubringen.

Moderation: Ninia „LaGrande“ Binias
mehr Informationen zu Ninia „LaGrande“ Binias finden Sie hier.

Ninia LaGrande (c) Anna Spindelndreier
Ninia LaGrande (c) Anna Spindelndreier

 

 

 

 

 

 

Bisher bestätigte Podiumsgäste: 

Susanne Dinklage Team Convivo, examinierte Pflegefachkraft, Intensiv- und Anästhesiefachkraft, Diplom Pflegewirtin, aktuell schreibt sie gerade ihre Masterarbeit im Bereich Palliative Care

Dr. Ulrich Grabenhorst, Arzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, sowie Palliativmedizin. Inhaber einer Hausarztpraxis in Viersen, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin

Dr. Katja Fischer, Chefärztin der Palliativstation Links der Weser in Bremen. Als langjährige Auditorin ist Katja Fischer erfahren in Qualitätsmanagement und Zertifizierung von Palliativstationen, SAPV, Hospizen und Pflegeheimen zum nationalen Qualitätslabel in Palliativmedizin

Reinhard Leopold, Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA), Pflegeschutzbund, Regionalbeauftragter Bremen

Arne Frankenstein, Freie Hansestadt Bremen, Der Landesbehindertenbeauftragte

Ein krankes Familienmitglied zuhause zu versorgen fordert viel von Partnerinnen, Partnern, Eltern, Kindern, Geschwistern und anderen nahestehenden Menschen – körperlich, emotional, organisatorisch, zeitlich und in diverser weiterer Hinsicht. Gleichzeitig erfüllen sie mit hohem Einsatz dabei oft den intensiven Wunsch eines kranken und hilfsbedürftigen Angehörigen, so lange wie möglich zuhause zu bleiben. Das ermöglicht Nähe, gemeinsame Zeit, wichtiges Alltagsleben und persönliche Begegnungen. Die Betreuung zuhause bedeutet aber auch Belastung, Einschränkungen, Stress und Ängste. Unterstützend kann dann eine zusätzliche professionelle pflegerische Betreuung und eine enge Begleitung durch ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte sein.

Doch wie stellen wir diese Unterstützung bei wachsendem Pflegenotstand und Ärzt:innenmangel sicher? Wer unterstützt die Familie bei dieser Aufgabe? Wie schließen wir ein großes Leck in unserem System bei der Behandlung, Versorgung und Betreuung zuhause oder in der Langzeitpflege? Wie können Belastungen gemindert werden, um einen Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf angemessen zuhause zu versorgen?

Kommen Sie am 28.09.2022 in der Zeit von 15.00 bis 16.30 Uhr in die Kulturkirche St. Stephani  oder schalten Sie sich digital dazu. Hören Sie zu oder beteiligen Sie sich aktiv mit Ihren Erfahrungen, Ansichten und Ideen an der Diskussion. Sowohl Bürgerinnen  und Bürger aus dem Norden als auch aus ganz Deutschland sind eingeladen zuzuhören und  mitzudiskutieren.

Referentinnen und Referenten aus der Hospiz- und Palliativversorgung, aus der ambulanten Pflege und dem hausärztlichen Bereich,  der Politik und der Vertretung von Patient:innen und Bewohner:innen werden in einer Podiumsdiskussion mit dem Publikum gemeinsam dieses Thema diskutieren.

Seien Sie dabei und teilen Sie gern Ihre Erfahrungen mit uns. Ihre Stimme ist relevant!

In Kooperation mit

Förderverein Palliativstation am Klinikum Links der Weser e.V. HSB

Theater Laboratorium
ab 20:00 Uhr, Einlass 19:30 Uhr

Kulturzentrum Schlachthof
Findorffstraße 51, 28215 Bremen
Der Eintritt ist frei. Eine Reservierung ist nicht möglich. Begrenzte Platzvergabe, solange es

Karten vor Ort gibt.

„Bremer Stadtmusikanten“
Schönheit kennt kein Alter

Eine Grenzstation irgendwo im Balkan. Im immer grenzfreier werdenden Europa wird diese

eine Grenze immer Bestand haben. Jeder muss sie früher oder später passieren. Doch das
geht nicht einfach so: Grenzbeamte patrouillieren auf dem Terrain und sorgen dafür, dass alles seine Ordnung hat. Eines Tages tauchen sie auf: ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn. Sie sind auf der Reise. Wie genau sie an die Grenze gekommen sind, ist unklar. Zu alt und zu krank für eine Gesellschaft, in der man nicht alt zu sein hat oder sich wenigstens
zu jung fühlt, um alt zu sein, haben sie sich gefunden.

Veranstalter

Donnerstag, 29. September 2022

Poetry Slam „Der Tod stirbt nie“
mit musikalischer Begleitung
20:00 Uhr

Kulturkirche St. Stephani & Live-Übertragung auf YouTube @DGPalliativ  
Stephanikirchhof, 28195 Bremen
Einlass ab 20h – vor Ort ausschließlich für Kongressteilnehmende, freie Platzwahl.

Der Eintritt ist kostenfrei, es wird um eine Spende für die Kulturkirche gebeten.

Moderation
Sebastian Butte
Gesine Benze
Henrikje Stanze (Co-Moderation)

Ein moderner Dichterwettstreit – Poetry Slam. 9 Poetinnen und Poeten aus ganz Deutschland werden an diesem Abend künstlerisch dem Tod begegnen und dem Sensenmann die Feder zeigen. Schwarz sahen wir gestern, bunt sehen wir ab heute!

Slammer:innen
Pauline Füg, Jenny Ly-Rieck, Conny Fauck, Flori Wintels, Sebastian Hahn, Klaus Urban, Ruby Müller, Andrea Irene Römer, Ragna Miller

Musik
Lennart Stanze

In Kooperation mit dem traditionellen Poetry Slam aus Bremen „Slammer Filet“ wird in der Kulturkirche ein (!) Sterbenswörtchen gesprochen!

In Kooperation mit

       

Pauline Füg (c) Foto Pierre Jarawan
Jenny_Ly-Rieck

Freitag, 30. September 2022

Lesung mit Johanna Klug „Mehr vom Leben“
16:10 – 16:40 Uhr 

Salon London, Congress Centrum Bremen
Bürgerweide, 28215 Bremen
Eintritt ausschließlich für Kongressteilnehmende. Eine Reservierung ist nicht möglich. Begrenzte Platzvergabe.

Die etwas andere Hopizbegleiterin: erfrischend, unkonventionell, ermutigend

Eine junge Frau will mehr vom Leben und widmet sich dem Tod. Für Johanna Klug werden in der Begegnung mit Sterbenden die existenziellsten Themen des Lebens deutlich. Das Bedürfnis dieser jungen und klugen Autorin nach direkten, aufrichtigen und echten Begegnungen mit Menschen, die ihr mehr über das wirkliche Leben nahebringen als viele für sie häufig oberflächlich empfundene Antworten der Gesellschaft, brachte sie dazu, Zeit mit Sterbenden zu verbringen. Hier wird ihre Suche nach Wahrheit befriedigt. Sie schreibt mitreißend und nachdenklich über ihre Erfahrungen mit Sterbenden, über Themen, die uns alle im Leben beschäftigen. So geht es um Essen und Trinken, Schönheit, Gesundheit – und alles in Relation zu den absurden Forderungen des modernen Lebens vom Ende des Lebens her betrachtet. Eine Autorin, die mit ihrem Anspruch auf Wahrheit und Reduktion auf das Wesentliche einen besonderen Text geschrieben hat und die Leser*innen mit einem neuen Blick auf die eigene Wirklichkeit entlässt.

Johanna Klug, geb. 1994, ist ausgebildete Sterbebegleiterin mit langjähriger Erfahrung im Hospiz und Palliativbereich in Deutschland und Südafrika. Sie studierte Medienmanagement mit Schwerpunkt Journalismus (B.A.) in Würzburg und Groningen, sowie Digitale Kommunikation (M.A.) in Hamburg und Oslo. Von 2019-2021 war Johanna Klug wissenschaftliche Mitarbeiterin bei dem interdisziplinären Masterstudiengang »Perimortale Wissenschaften« an der Universität Regensburg, der sich mit Sterben, Tod und Trauer beschäftigt. endlichendlos.de

Abendveranstaltung zum DGP-Kongress 2022
ab 20:00 Uhr

Kulturzentrum Schlachthof
Findorffstraße 51, 28215 Bremen
Je nach Verfügbarkeit können Tickets zu je 39,50 Euro (inkl. Buffet & 2 Getränke) für die Abendveranstaltung bei der Kongressregistrierung erworben werden.

Stoßen Sie mit uns an auf die ersten zwei intensiven Kongresstage im Schlachthof Bremen. Es erwartet Sie ein Fingerfood-Buffet und die mitreißende Live-Band PANORAMA. Treffen Sie alte Bekannte und neue Gesichter, Mitglieder und Nicht-Mitglieder in unbeschwerter Atmosphäre zu Gesprächen und Tanz.

Weitere Veranstaltungen

„Am Ufer“ – Ausstellung der Sektion Künstlerische Therapien

Congress Centrum Bremen, Durchgang zu Halle 4.1
an den Kongresstagen Do, Fr und Sa

Eine Ausstellung mit Bildern und Objekten, die in der Kunsttherapie verschiedener Palliativstationen von und mit PatientInnen zum Thema Wasser entstanden sind. Wir laden herzlich zum Betrachten, zu Kurzführungen und zum multiprofessionellen Fachdiskurs ein.

Es wird in den Pausen die Möglichkeit geben, an Kurzführung zu einzelnen Bildern teilzunehmen. Die Zeiten werden vor Ort in der Ausstellung ausgehängt. 

 

Schau mich an
Ein Fotoprojekt der besonderen Art

Fotografin: Claudia A. Cruz

Kirche „Unser Lieben Frauen“
Unser-Lieben-Frauen-Kirchhof 27, 28195 Bremen

tägliche Öffnungszeit: 11 bis 18 Uhr

Dieses Projekt unterstützt Frauen im Umgang mit der Krebstherapie. Viele Erkrankte ziehen sich zurück und fühlen sich durch die sichtbare Veränderung durch den Verlust der Haare stigmatisiert.

SCHAU MICH AN durchbricht dieses Dilemma, senkt die Barrieren zwischen „Krank“ und „Gesund“ und lenkt unseren Blick in eine andere Richtung. Das Ergebnis aus mehreren Fotoshootings hat die Fotokünstlerin Claudia A. Cruz in dieser Ausstellung zusammengestellt.

Veranstalter

 

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

Auf dem Bremer Marktplatz ist eine audiovisuelle Installation geplant, auf welcher kurze Clips von unterstützenden Bremerinnen und Bremern aus Politik, Gesellschaft und der Hospiz- und Palliativversorgung gezeigt werden sollen.

Logo Charta

Auf diese Weise möchte die Koordinierungsstelle für Hospiz- u. Palliativversorgung in Deutschland gemeinsam mit dem Lokalen Komitee der Charta nicht nur ein Gesicht und eine Stimme verleihen, sondern ihr auch eine außergewöhnliche Bühne geben.

 Im Untergeschoss der Liebfrauenkirche wird der Charta-Erklärfilm gezeigt. Begleitend sind Kurzvorträge zur Charta und ihren Handlungsempfehlungen geplant. Das Team der Koordinierungsstelle wird an beiden Orten für Fragen rund um das Thema Charta und ihre Umsetzung zur Verfügung stehen. 

AUFRUF: Sie sind Unterstützer:in der Charta in Bremen und wollen Ihren audiovisuellen Beitrag beisteuern? Dies gelingt Ihnen ganz einfach mit einem Statement darüber, warum Sie die Hospiz- und Palliativversorgung wichtig finden bzw. warum Sie die Charta unterstützen und/oder unterzeichnet haben. Ihren Videobeitrag (max. 30 Sekunden lang und in hochaufgelöster Qualität) können Sie uns ganz einfach per Mail (info@koordinierung-hospiz-palliativ.de) senden, über WeTransfer zukommen lassen oder sonstige Cloud-Anbieter nutzen. Das Ergebnis wird ein Zusammenschnitt von Videos bekannter Bremer Persönlichkeiten aus Kultur, Gesellschaft und Politik sein, welche in Form der Installation auf dem Bremer Marktplatz öffentlich präsentiert werden soll.

Graphik Charta

 

In Kooperation mit 

Logo Helmut & Ruth Märtens Stiftung

Förderverein Palliativstation am Klinikum Links der Weser e.V.

 

 

 

Die Bremer Palliativstation der Klinik für Palliativmedizin
am Klinikum Links der Weser öffnet ihre Türen!

Palliativstation Klinikum Links der Weser

Klinikum Links der Weser – Palliativstation
Senator-Weßling-Straße 1, 28277 Bremen

Interessierten Kongressbesucher:innen werden Führungen in Kleingruppen ermöglicht. Informationen zur Anmeldung finden Sie auf der Klinikwebsite: Zur Anmeldung.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Museen Böttcherstraße 

Die Museen Böttcherstraße Stiftungs GmbH gewährt in der Bremer Palliativwoche freien Eintritt für alle Kongressteilnehmenden. Notwendig ist nur die Vorlage des Kongresstickets bzw. ein Nachweis über die Kongressteilnahme.

Zu den Museen gehören:
Paula Modersohn-Becker Museum
Ludwig Roselius Museum
Sammlung Bernhard Hoetger

Zu den Ausstellungen: Museen Böttcherstraße

 

 

 

The Palliative Turn

Künstlerhaus Bremen
Am Deich 68, 28199 Bremen
09.07.–03.10.2022, Mittwoch bis Sonntag 14–18 Uhr, Eintritt frei

The Palliative Turn ist ein kollaboratives und interdisziplinäres Projekt, das eine Ausstellung, ein Veranstaltungsprogramm und ein zur Finissage erscheinendes Magazin umfasst. Das Projekt versammelt Beiträge von Künstler:innen, Designer:innen, einer Kinesiologin, einem Philosophen, einem Comedian, einer Trauer- und Sterbebegleiterin und einem Klimaforscher, die im Rahmen der Association for the Palliative Turn (APT), in einen Austausch getreten sind. Die Gesellschaft für die Palliative Wende, APT, wurde 2020 gegründet und ist eine ergebnisoffene Kollaboration, die sich der Förderung und Vermittlung der palliativen Wende mit und in der Kunst widmet. Mit einer experimentellen, spekulativen und humorvollen Herangehensweise wendet die APT die Konzepte und Methoden der Palliativmedizin auf die aktuellen Krisen der Zivilisation an und betrachtet die Periode vor dem systemischen Kollaps als eine Zeit der Einsicht, des Wachstums und der tiefen Freude an allem, was noch ist. Die palliative Wende ist nicht als Verneinung des Schmerzes zu verstehen. Im Gegenteil, die APT schlägt keine Lösungen vor, sondern eine Akzeptanz der Endlichkeit des Lebens und der Grenzen der verbleibenden Möglichkeiten.

Mit Carla Åhlander, Louise Ashcroft, Simon Blanck, Christoph Draeger, Kasia Fudakowski, Anna Gohmert, Annemarie Goldschmidt, Teal Griffin, Harry Haddon, Ethan Hayes-Chute, Lars-Erik Hjärtström Lappalainen, Keith Larson, Per Hüttner, Nina Katchadourian, Alex Kwartler, Karin Kytökangas, Mathias Lempart, Dafna Maimon, Marit Neeb, Laura Pientka, Sascia Reibel, John-Luke Roberts, Xavier Robles de Medina, Lydia Röder, Ruth Rubers, Maxwell Stephens, Anna M. Szaflarski, Nala Tesloff, Jana Thiel, Olav Westphalen, Gernot Wieland

Kuratiert von Nadja Quante in enger Zusammenarbeit mit Kasia Fudakowski und Olav Westphalen

Mit freundlicher Unterstützung von Stiftung Kunstfonds, Neustart Kultur, der Karin und Uwe Hollweg Stiftung und Konstnärsnämnden – The Swedish Arts Grants Committee

Seien Sie in Bremen dabei!

Hier finden Sie alle Informationen zur Anmeldung: