Rahmenprogramm

Lokales Komitee

Gabriele Hagedorn
Dr. Susanne Hepe
Jutta Melching
Sonja Schenk
Carolin Stijns
Lutz Volker Wenzel
Dr. Hans-Joachim Willenbrink
Christian Woiwode

Grußworte aus Bremen

Dr. Hans Joachim Willenbrink

Gemeinsam nach Bremen zu gehen, um etwas anderes, vielleicht Besseres zu erleben?
Eine geniale Idee der Brüder Grimm. Als hätten sie (m/w/d) gewusst, dass Nach-Bremen-Gehen süchtig machen kann. Dafür reicht auch eine kleine Brise Wind, um Sie mit nach Bremen zu nehmen. Bei Windstille blasen wir gemeinsam ins Segel, um voranzukommen.

Zum zweiten Male hat die DGP unsere Stadt gebucht, denn die Erfahrungen, die sie mit der Stadt und dem LOK gemacht hat, können also nicht so schlecht gewesen sein. Das hat uns wieder angespornt, nach so langer Zeit der Entbehrung, auch diesmal wieder eine Woche der Palliativmedizin für die Kongressteilnehmer:innen und die Bremer Bevölkerung zu gestalten. Gemeinsam mit der Hochschule Bremen, unterschiedlichen Förderern und Institutionen hat sich das LOK gebildet und ein vielfältiges Programm zusammengestellt.

Hier ein Auszug:
Geplant ist eine Dauerpräsentation der „Charta-Thesen“ auf dem Bremer Marktplatz mit einem Erklärungsvideo in der Kirche ULF am Marktplatz, in der ebenso eine Ausstellung der Bremer Krebsgesellschaft stattfindet. Ein Bürgerforum und einen Poetry-Slam wird es in der Stefani-Kulturkirche geben. Die ganze Woche hat das LOK mit dem Förderverein Palliativstation am Krankenhaus Links der Weser gemeinsam mit seinen Unterstützern weitere Aktionen und Veranstaltungen geplant, organisiert und finanziert mit Spendengeldern. Dem Tod zu entrinnen, gelingt den Bremer Stadtmusikanten des Theaterlaboratoriums Oldenburg.

Der gemeinsame Abend zum Abschluss des Kongresses im Schlachthof soll das Ende der
Corona-Trennung bedeuten.

Wir vom LOK freuen uns, wenn wieder ganz viele vor Ort sind. Seien Sie herzlich willkommen!

Dr. Hans-Joachim Willenbrink
Stellvertretend für das LOK

Online-Ringvorlesung für alle Interessierten ab 26. April

Die Hochschule Bremen veranstaltet in Kooperation mit Rostock und Kiel im Sommersemester 2022 eine Online-Ringvorlesung zum Thema „Dem Leben mehr Sterben geben“. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Ein medizinisches oder berufliches Hintergrundwissen ist für die Teilnahme nicht erforderlich.

Die Vorlesungen finden von April bis August 2022 immer am letzten Dienstag im Monat von 18:00 bis 19:30 Uhr online statt.

Wählen Sie sich einfach jeweils kurz vor 18 Uhr in dieses Zoom-Meeting ein:

Zoom-Meeting
Meeting-ID: 693 4074 5448
Kenncode: 091873

Programm

Dienstag, 26. April 2022: „Das ist palliativ“
Prof. Dr. Friedemann Nauck, Direktor der Abteilung Palliativmedizin, Universitätsmedizin Göttingen

Dienstag, 31. Mai 2022: „Gute ethische Entscheidungen treffen“
Prof. Dr. Georg Marckmann, LMU München

Dienstag, 28. Juni 2022: „Junges Ehrenamt: Sterbebegleitung hat mich näher ans Leben gebracht“
Buchautorin Johanna Klug (M.Sc.)

Dienstag, 26. Juli 2022: „Abschiede leben lernen – lebenslang und bis zuletzt!“
Prof. Dr. Annelie Keil

Dienstag, 30. August 2022: „Ein Date mit einem Ungeliebten – dem Tod begegnen“
Martina Kern (M.Sc.)


Veranstalter

HSB

 

 

 

 

 

Dienstag, 27. September 2022

Kinovorführung „In Liebe lassen“
18:00 Uhr

Kino: City 46
Eintritt frei

Filmvorführung mit anschließender Diskussion. Zu Gast sind: Prof. Annelie Keil (Bremen), Prof. Susanne Fleckinger (Bremen) und Heiner Melching (Berlin)

Der Film „In Liebe lassen“ von Emmanuelle Bercot handelt von dem 40-jährigen krebserkrankten Schauspiellehrer Benjamin (Benoit Magimel) und seine Mutter Crystal (Catherine Deneuve). Den behandelnden Arzt Dr. Eddé spielt der New Yorker Onkologe und Laiendarsteller Dr. Gabriel Sara. Bercot lernte ihn während einer US-Tournee kennen: „Sein medizinischer Ansatz und seine persönliche Präsenz faszinierten sie so stark, dass sie ihn mit einer der Hauptrollen betraute.“

Das eindrucksvolle Drama „In Liebe lassen“ bietet durch das zentrale Thema „Sterben und Tod“ auch zahlreiche Anknüpfungspunkte für Schule (Religion und Ethik) und Erwachsenenbildung (z.B. Hospizarbeit). Darüber hinaus ist dieser Film auch für Studierende und Mitarbeitende im Bereich der Palliativversorgung (Palliative Care) geeignet. Für angehende und praktizierende Palliativmediziner:innen können vor allem die vielen Gespräche zwischen Dr. Eddé und Benjamin zur Analyse der Arzt-Patient-Kommunikation und der Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung dienen.“ Mehr Informationen dazu finden Sie auf der hier.

 

 

Mittwoch, 28. September 2022

Bürgerforum
15:00 – 16:30 Uhr

Zum Thema: „Angehörige mit hohem Unterstützungsbedarf zu Hause pflegen und behandeln – ein machbares ‚Mensch-über-Bord-Manöver‘?“

Kulturkirche St. Stephani & Live-Übertragung auf YouTube @DGPalliativ
hybride Veranstaltung mit Live-Übertragung und der Möglichkeit, über einen Live-Chat Fragen zu stellen oder Beiträge einzubringen.

Ein krankes Familienmitglied zuhause zu versorgen fordert viel von Partnerinnen, Partnern, Eltern, Kindern, Geschwistern und anderen nahestehenden Menschen – körperlich, emotional, organisatorisch, zeitlich und in diverser weiterer Hinsicht. Gleichzeitig erfüllen sie mit hohem Einsatz dabei oft den intensiven Wunsch eines kranken und hilfsbedürftigen Angehörigen, so lange wie möglich zuhause zu bleiben. Das ermöglicht Nähe, gemeinsame Zeit, wichtiges Alltagsleben und persönliche Begegnungen. Die Betreuung zuhause bedeutet aber auch Belastung, Einschränkungen, Stress und Ängste. Unterstützend kann dann eine zusätzliche professionelle pflegerische Betreuung und eine enge Begleitung durch ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte sein.

Doch wie stellen wir diese Unterstützung bei wachsendem Pflegenotstand und Ärzt:innenmangel sicher? Wer unterstützt die Familie bei dieser Aufgabe? Wie schließen wir ein großes Leck in unserem System bei der Behandlung, Versorgung und Betreuung zuhause oder in der Langzeitpflege? Wie können Belastungen gemindert werden, um einen Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf angemessen zuhause zu versorgen?

Kommen Sie am 28.09.2022 in der Zeit von 15.00 bis 16.30 Uhr in die Kulturkirche St. Stephani  oder schalten Sie sich digital dazu. Hören Sie zu oder beteiligen Sie sich aktiv mit Ihren Erfahrungen, Ansichten und Ideen an der Diskussion. Sowohl Bürgerinnen  und Bürger aus dem Norden als auch aus ganz Deutschland sind eingeladen zuzuhören und  mitzudiskutieren.

Referentinnen und Referenten aus der Hospiz- und Palliativversorgung, aus der ambulanten Pflege und dem hausärztlichen Bereich,  der Politik und der Vertretung von Patient:innen und Bewohner:innen werden in einer Podiumsdiskussion mit dem Publikum gemeinsam dieses Thema diskutieren.

Seien Sie dabei und teilen Sie gern Ihre Erfahrungen mit uns. Ihre Stimme ist relevant!

 

Theater Laboratorium
ab 19:30 Uhr, Einlass 19:00 Uhr

Kulturzentrum Schlachthof
Der Eintritt ist frei. Eine Reservierung ist nicht möglich. Begrenzte Platzvergabe, solange es
Karten vor Ort gibt.

Die Bremer Stadtmusikanten „Schönheit kennt kein Alter“
Eine Grenzstation irgendwo im Balkan. Im immer grenzfreier werdenden Europa wird diese

eine Grenze immer Bestand haben. Jeder muss sie früher oder später passieren. Doch das
geht nicht einfach so: Grenzbeamte patrouillieren auf dem Terrain und sorgen dafür, dass alles seine Ordnung hat. Eines Tages tauchen sie auf: ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn. Sie sind auf der Reise. Wie genau sie an die Grenze gekommen sind, ist unklar. Zu alt und zu krank für eine Gesellschaft, in der man nicht alt zu sein hat oder sich wenigstens
zu jung fühlt, um alt zu sein, haben sie sich gefunden.

Veranstalter

Donnerstag, 29. September 2022

Poetry Slam „Der Tod stirbt nie“
mit musikalischer Begleitung
20:00 Uhr

Kulturkirche St. Stephani & Live-Übertragung auf YouTube @DGPalliativ  
Einlass ab 20h – freie Platzwahl.
Der Eintritt ist kostenfrei, es wird um eine Spende für die Kulturkirche gebeten.

Ein moderner Dichterwettstreit – Poetry Slam. 8 Poetinnen und Poeten aus ganz Deutschland werden an diesem Abend künstlerisch dem Tod begegnen und dem Sensenmann die Feder zeigen. Schwarz sahen wir gestern, bunt sehen wir ab heute!

In Kooperation mit dem traditionellen Poetry Slam aus Bremen „Slammer Filet“ wird in der Kulturkirche ein (!) Sterbenswörtchen gesprochen!

In Kooperation mit

          

Jenny_Ly-Rieck

Freitag, 30. September 2022

Öffentliche Abendveranstaltung zum DGP-Kongress 2022
ab 20:00 Uhr

Kulturzentrum Schlachthof
Je nach Verfügbarkeit können Tickets zu je 39,50 Euro (inkl. Buffet & 2 Getränke) für die Abendveranstaltung bei der Kongressregistrierung erworben werden.

Stoßen Sie mit uns an auf die ersten zwei intensiven Kongresstage im Schlachthof Bremen. Es erwartet Sie ein Fingerfood-Buffet und die mitreißende Live-Band PANORAMA. Treffen Sie alte Bekannte und neue Gesichter, Mitglieder und Nicht-Mitglieder in unbeschwerter Atmosphäre zu Gesprächen und Tanz.

Weitere Veranstaltungen

Schau mich an
Ein Fotoprojekt der besonderen Art

Fotografin: Claudia A. Cruz

Kirche Unser Lieben Frauen

Dieses Projekt unterstützt Frauen im Umgang mit der Krebstherapie. Viele Erkrankte ziehen sich zurück und fühlen sich durch die sichtbare Veränderung durch den Verlust der Haare stigmatisiert.

SCHAU MICH AN durchbricht dieses Dilemma, senkt die Barrieren zwischen „Krank“ und „Gesund“ und lenkt unseren Blick in eine andere Richtung. Das Ergebnis aus mehreren Fotoshootings hat die Fotokünstlerin Claudia A. Cruz in dieser Ausstellung zusammengestellt.

Veranstalter

 

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

Auf dem Bremer Marktplatz ist eine audiovisuelle Installation geplant, auf welcher kurze Clips von unterstützenden Bremerinnen und Bremern aus Politik, Gesellschaft und der Hospiz- und Palliativversorgung gezeigt werden sollen.

Logo Charta

Auf diese Weise möchte die Koordinierungsstelle für Hospiz- u. Palliativversorgung in Deutschland gemeinsam mit dem Lokalen Komitee der Charta nicht nur ein Gesicht und eine Stimme verleihen, sondern ihr auch eine außergewöhnliche Bühne geben.

 Im Untergeschoss der Liebfrauenkirche wird der Charta-Erklärfilm gezeigt. Begleitend sind Kurzvorträge zur Charta und ihren Handlungsempfehlungen geplant. Das Team der Koordinierungsstelle wird an beiden Orten für Fragen rund um das Thema Charta und ihre Umsetzung zur Verfügung stehen. 

AUFRUF: Sie sind Unterstützer:in der Charta in Bremen und wollen Ihren audiovisuellen Beitrag beisteuern? Dies gelingt Ihnen ganz einfach mit einem Statement darüber, warum Sie die Hospiz- und Palliativversorgung wichtig finden bzw. warum Sie die Charta unterstützen und/oder unterzeichnet haben. Ihren Videobeitrag (max. 30 Sekunden lang und in hochaufgelöster Qualität) können Sie uns ganz einfach per Mail (info@koordinierung-hospiz-palliativ.de) senden, über WeTransfer zukommen lassen oder sonstige Cloud-Anbieter nutzen. Das Ergebnis wird ein Zusammenschnitt von Videos bekannter Bremer Persönlichkeiten aus Kultur, Gesellschaft und Politik sein, welche in Form der Installation auf dem Bremer Marktplatz öffentlich präsentiert werden soll.

Graphik Charta

 

Palliative Woche mit weiteren Programmpunkten

Organisiert vom Förderverein Palliativstation am Klinikum Links der Weser.
Nähere Informationen folgen.

Seien Sie in Bremen dabei!

Hier finden Sie alle Informationen zur Anmeldung: